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Um 1075

Erste urkundliche Erwähnung von Eichendorf, früher "Euchendorf" genannt, in einem Schreiben vom 24. März 1075 von Papst Gregor VII. Darin bestätigt der Papst dem Bischof Altmann von Passau die Schenkung von drei Gehöften und einer Kirche von Eichendorf an das Kloster St. Nikola bei Passau. Die übrige Ortschaft verblieb weiterhin im Besitz der Bischöfe, deren Eigentum sie wahrscheinlich schon seit dem 8. Jahrhundert war.

12. -14. Jahrhundert
In dieser Zeit scheint ein Ortsadel ansässig gewesen zu sein. In den Urkunden des Klosters Aldersbach wird 1170 ein Heinricus de Euchendorf als Zeuge und in Urkunden des Klosters St. Nikola von 1334 wird Karl von Euchendorf erwähnt. 1350 erhält Heinrich der Euchendorfer eine Hube des Klosters St. Nikola zu Leibrecht.

1264
Erste Erwähnung von Eichendorf als "forum Eichendorf," - Markt Eichendorf - in einem Verzeichnis der Güter und Einkünfte des Hochstifts Passau. Im Jahre 1358 hatte Eichendorf bereits das Recht, drei Jahrmärkte und einen Wochenmarkt abzuhalten, was ein Bestätigungsbrief von Herzog Albrecht enthält.

1334
Kaiser Ludwig der Bayer und sein Vetter Herzog Heinrich von Niederbayern trafen sich am 7. Oktober 1334 in Eichendorf zu einem Versöhnungsgespräch.

1504
Im niederbayerischen Erbfolgekrieg wurde der Ort stark in Mitleidenschaft gezogen. Als Entschädigung an die Marktbürger zum Wiederaufbau wird von Herzog Wilhelm IV. im Jahr 1512 die Abhaltung eines vierten Jahrmarktes zugesagt.

1639/1648
Im 30jährigen Krieg brannten die Schweden den Ort in den Jahren 1639 und 1648 (mit Ausnahme der Kirche) vollkommen nieder.

1835/1848/1850
weitere Brände und Vernichtung ganzer Ortsteile.

1896
wird Eichendorf zur Pfarrei erhoben. Vorher gehörte der Ort als Expositur zur Pfarrei Dornach.

1904-1906
Bau des Gemeindekrankenhauses.

1972-1978
Die heutige Gemeinde (Markt) Eichendorf wurde in den Jahren 1972 - 1978 neu formiert. Auf Grund der Gebietsreformverfahren schlossen sich die ehemaligen Gemeinden Eichendorf, Dornach, Hartkirchen, Reichstorf, Adldorf, Aufhausen, Exing, Indersbach und Teile der Gemeinden Kammern und Rengersdorf zur neuen Einheitsgemeinde zusammen. Abgeschlossen wurde die Gebietsreform zum 1.Mai.1978 mit der Eingliederung der Gemeindeteile Brunnberg, Gneidingerhart, Hiemling, Unterfrauenholz, Wildeneck und Zeitlstadt aus der ehemaligen Gemeinde Ettling.