Rund 1000 Kilometer, zehn Etappen und ein gemeinsames Ziel: Mit der Mitradelaktion „Road2COP31“ machten sich am 25. Oktober Radfahrerinnen und Radfahrer in Aachen auf den Weg nach Passau. Auf ihrer letzten Etappe legten sie am Dienstag, 3. November, auch einen Zwischenstopp in Eichendorf ein. Die Tour führt unter dem Motto Klimagerechtigkeit zur Weltklimakonferenz COP31, die vom 9. bis 20. November im türkischen Antalya stattfindet.
Als Bürgermeister Josef Beham erfahren hatte, dass die Radlerinnen und Radler durch Eichendorf kommen würden, lud er die Gruppe kurzerhand in den Postsaal ein. Dort wurden die Gäste herzlich von der zweiten Bürgermeisterin Eva-Maria Müller, Mitgliedern des Arbeitskreises Klimaschutz Eichendorf sowie zwei Musikern empfangen. Auch Mitglieder des Bund Naturschutzes aus Landau hatten sich der Radgruppe bereits angeschlossen und begleiteten sie auf einem Teilstück der Strecke.
Die Tour, die von Aachen über Bonn, Koblenz, St. Goar, Mainz, Frankfurt am Main, Darmstadt, Heidelberg, Ludwigsburg, Ulm, Augsburg, München, Freising und Dingolfing bis nach Passau führt, verbindet sportliche Leistung mit einer wichtigen gesellschaftlichen Botschaft. Unterwegs geht es nicht nur um die Freude am gemeinsamen Radfahren, sondern vor allem um Klimagerechtigkeit, persönliche Begegnungen entlang der Strecke und die Frage, wo Deutschland beim Klimaschutz derzeit steht.
Von Beginn an mit dabei ist ein fester Kern engagierter Radfahrer: Madeleine Wörner, Klimaexpertin und Botschafterin des katholischen Hilfswerks Misereor, Burkhard Fröhlich vom ADFC Düsseldorf, Reinhard Griep vom ADFC Bonn/Rhein-Sieg sowie Albrecht Brueckner. Gemeinsam mit weiteren Aktiven von Misereor und dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) setzen sie mit der Aktion ein Zeichen für nachhaltige Mobilität und mehr Klimaschutz.
Der Markt Eichendorf und der Arbeitskreis Klimaschutz freuten sich, diese besondere Initiative unterstützen zu können. „Es ist eine tolle Aktion, die wir gerne unterstützen“, betonten Eva-Maria Müller und Ludwig Pleintinger vom Arbeitskreis Klimaschutz. Als Zeichen der Wertschätzung wurden die Radlerinnen und Radler in Eichendorf mit Verpflegung versorgt, bevor sie ihre Fahrt in Richtung Passau fortsetzten.
Mit der Road2COP31 endet zwar die rund 1000 Kilometer lange Radetappe von Aachen nach Passau, die Botschaft der Aktion soll jedoch weitergetragen werden: Mehr Klimaschutz, eine gerechte Verkehrswende und bessere Bedingungen für den Radverkehr brauchen Engagement auf allen Ebenen. Eichendorf hat mit dem herzlichen Empfang und der Selbstverpflichtung einen kleinen, aber wichtigen Beitrag dazu geleistet.






